Trauer um Edith Dodt
Am 20. März verstarb Frau Edith Dodt im Alter von 76 Jahren. Sie war lange Zeit zusammen mit ihrem Mann, den sie vor 17 Jahren beerdigen musste, Mitglied im Gehörlosenverein „Soester Börde“. Zuletzt wohnte sie wieder in ihrer Geburtsstadt Dortmund im Minna-Sattler-Heim. Dort begleitete und betreute sie der evangelische Gehörlosenseelsorger von Dortmund und Lünen, Pfarrer Hendrik Korthaus. Noch im vergangenen Jahr konnte sie aber im Rollstuhl als diamantene Jubilarin an der Jubelkonfirmation der evangelischen Gehörlosenseelsorge in der Hohnekirche zu Soest teilnehmen.
Am Montag, dem 29. März, haben nun ihre Familie und Angehörigen, ihre Freunde und Bekannten und viele aus der Gehörlosengemeinschaft in Soest Abschied von ihr genommen. Die Trauerfeier in Laut- und Gebärdensprache in der Kapelle des Osthofen-Friedhofs stand unter dem Wort Gottes aus Jesaja 55,8: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr“. Anschließend wurde ihre Urne in der Erde beigesetzt, in der auch ihr Mann schon seit 1993 ruht. Möge sie jetzt in Frieden Gottes ewige Herrlichkeit schauen und sich erfüllt haben, was sie auf Erden durch Christus geglaubt hat. <(Norbert Ziegler / Foto. Hendrik Korthaus)


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